Softwaremonolithen sind Dinosaurier, die aussterben werden!

Softwaremonolithen sind Dinosaurier!

Große Softwaresuiten sind millionenschwere Funktionalitätsriesen. Sie bündeln Standardfunktionalitäten von ein oder mehreren Geschäftsprozessdomänen und, wie einst die Dinosaurier, entstanden sie oft in einem längst vergangenen Zeitalter. Die Entscheider in vielen Unternehmen glauben, dass sie damit fast alle benötigten Funktionalitäten zu einem unschlagbaren Preis bekommen und damit dauerhaft aktuell sind. Wenn man sich einen Dinosaurier ins Haus holt muss man sich nicht wundern, wenn er viel Futter benötigt und träge ist. Eins ist klar, die Zeit der Softwaredinosaurier geht zu Ende!

Was machte diese Softwareschmieden in den vergangenen 30 Jahren so mächtig?

Ökosystem

Bis vor 10 Jahren gab es faktisch keine einheitlichen Ökosysteme (Entwicklungs- und Betriebsumgebungen) in der Softwareindustrie. Ein konsistentes Eco-System war bereits ein großer Vorteil. Die Bereitstellung von Basisfunktionalitäten wie Versionierung, Monitoring, Transport, Mandantenfähigkeit etc. haben eine lokale, vereinheitlichte Welt von Werkzeugen und eigenen Standards erzeugt, was sonst teuer und komplex war.

Abdeckungsgrad fachlicher Funktionalitäten

Die Konsolidierung von Funktionalitäten einer Businessdomäne reduzierte für Kunden die Notwendigkeit, das „Rad neu zu erfinden“, wesentlich. In bestimmten Domänen kann man durch reine Funktionalitätsabdeckung aber keinen Wettbewerbsvorteil erzeugen.

Individualisierung

Da Vereinheitlichung nur bis zu einem gewissen Grad sinnvoll ist, wurden Anpassungen und Individualisierungen per „Customizing“ integriert und somit gewisse Freiheitsgrade ermöglicht, was die Software deutlich komplexer gemacht hat und immer noch macht. 

User-Experience

Systeme unterschiedlicher Hersteller hatten in den Anfangszeiten der Softwareära mangels verbreiteter Standards und Erfahrungen nicht das gleiche Look-and-Feel. Eine Vereinheitlichung an dieser Stelle reduzierte die Einarbeitung der Mitarbeiter und war damit per se ein Vorteil.

Standardisierung

Standardisierung ist ein gern benutztes Argument. Und das hat zum Teil seine Berechtigung. Ist doch auch proprietäre Standardisierung erfolgreich, wenn viele es benutzen. Standardisierung von Datenstrukturen ist erst recht ein komplexes Thema. Softwaremonolithen haben dieses Thema in „ihrer eigenen Welt“ inkl. konfigurierbarer Erweiterungsmöglichkeiten gelöst. Für die Zusammenarbeit verschiedener Lösung hat das aber wenig beigetragen. 

Die Tricks der Dinosaurier-Verkäufer:

1. Bei uns ist alles schon drin

Für einen bestimmte Funktionalitätsumfang kann man das so sagen. Das ist der kleinste gemeinsame Nenner, ein umfassender Kompromiss. Mit diesen Funktionalitäten werden Sie jedoch niemals Kosten- oder Innovationsführer. Das ist sicher. 

2. Sie bekommen immer die neuesten rechtlichen und regulatorischen Anpassungen

Stimmt. Das scheint tatsächlich ein Vorteil zu sein. Mal abgesehen davon, dass auch Softwaremonolithen inzwischen selbst mit ihren Anpassungen nicht schnell genug hinterherkommen. Damit ketten Sie sich an die Entwicklungsgeschwindigkeit eines Dinosaurierlieferanten. Was aber, wenn der rechtliche und regulatorische Anteil in einer Businessdomäne klein ist?

3. Sie teilen den Preis mit allen Käufern

Glauben Sie das wirklich? Schauen Sie sich die Gewinne der Boomzeit von großen Monolithenherstellern an, dann wissen Sie mehr. Außerdem bezahlen Sie immer die Funktionalitäten mit, die Sie gar nicht nutzen. Das kann viel sein. Sie bezahlen die Gesamtkomplexität und deren ständige Erneuerung.

4. Sie bleiben grundsätzlich offen für jede benötigte Integration

In der Regel bekommen sie Technologieschnittstellen und müssen sich um die fachliche Integration selbst Gedanken machen. Das ist überall teuer. Systeme, die von sich sagen, dass sie nach allen Seiten offene Schnittstellen haben, sind irgendwie nicht ganz dicht – oder? 

5. Die Aussage: „Die Besten benutzen diesen oder jenen genialen Monolithen.“

Glauben Sie tatsächlich, dass die „besten Unternehmen“ deshalb so gut sind, weil sie Business-Monolithen benutzen? 

Oder anders herum: Wie würden diese Unternehmen erst dastehen, wenn sie Funktionalitäten in der Cloud, schnell und spezifisch zugeschnitten auf das eigene Geschäftsmodell mit allen Vorteilen bzgl. Elastizität und Pay-per-use nutzen und integrieren würden?

6. Bei uns bekommen sie standardisierte Funktionalität und Schnittstellen

In Wirklichkeit bekommen sie bei diesen Herstellern fast immer proprietäre „Standards“. Die große Verbreitung lindert die Konsequenzen, kann aber das Übel nicht an der Wurzel packen.

Heute setzen sich echte, offene Standards durch, die von der Community der Open-Source-Entwickler („einer Crowd“) geschaffen werden. Kein Hersteller hat so viel Manpower, wie die globale Community. Das sind dann aber echte, herstellerübergreifende Standards, die auch interoperabel sind. Diese echten Standards sind effizienter in der Anwendung, i.d.R. kostenlos und bieten maximale Flexibilität im Gegensatz zum Provider-Lock-In bei proprietären Lösungen. Und, da keine Spezialausbildung notwendig ist, wird auch der Zugang zu qualifizierten Ressourcen deutlich erleichtert.

Warum entscheiden sich CIOs & CEOs großer Unternehmen trotz dieser Tricks für einen Monolithen?

Die Antworten sind einfach und menschlich:

  • Angst: Wenn ich einem Monolithen vertraue, kann ich nichts falsch machen! Das Risiko für eine andere Entscheidung ist zu groß und könnte mir gefährlich werden!
  • Herdentrieb: „Das machen alle so“. Monolithenhersteller haben viele Kunden und die sind alle noch am Markt!
  • Glaube: Wenn ein großer Hersteller es nicht schafft, wer dann?
  • Manipulation: Marketing hat seine Wirkung!

Warum stört das niemanden?

  • Widerspruch ist unbequem!
  • Eine Alternative benötigt Mut und Entschlossenheit! Jedoch liegt oftmals das Problem und nicht die erforderliche Motivation zur Lösungsfindung im Mittelpunkt.
  • Weil eine Innovations-Atmosphäre erst ausgeprägt werden muss, damit ausgetretene Wege verlassen werden können!
  • Weil strukturelle Veränderungen schwer zu verstehen sind!

Die Zukunft braucht keine Softwaremonolithen – sie spricht Cloud-Services!

Die Softwareindustrie hat sich stark weiterentwickelt.  Die fünf Treiber, die die Monolithen groß gemacht haben, haben an Bedeutung verloren und lösen sich in Luft aus. 

Es gibt aktuell mit den Cloudumgebungen viel mächtigere Eco-Systems, die zu 100% automatisiert werden können und zusätzlich noch Elastizität bzgl. Rechen- oder Speicherkapazität und Ausfallsicherheit bieten. Die Abdeckung von fachlichen Funktionalitäten in einer Suite ist niemals so mächtig wie das Zusammenschalten von einzelnen Komponenten, deren Interoperabilität sich rasant erweitert hat. Dabei können Sie selbst die Komponenten wählen, die sie auch wirklich brauchen und verzichten bewusst auf unnötige Funktionen. Das macht es einfacher und billiger. Mit dieser Arbeitsweise erledigen sie bereits einen Teil ihrer Individualisierung. Um den Rest einer spezifischen Konfiguration kommt man nicht herum.  

Die Marktanforderungen und die Erwartungshaltung der User ist hoch volatil und erzeugt ständig neue Ansätze. Mit einzelnen Services können sie sich besser evolutionär weiterentwickeln und schütteln den Fluch großer Projekte ab. Cloud Environments stellen immer schneller mächtige Services für alle Aufgaben also auch für Userinterfaces bereit, deren Integration immer leichter wird.  Komplexe Websites und Apps zeigen dies eindrucksvoll. 

Die Standardisierung von Datenstrukturen ist weiter ein herausforderndes Thema. Hier starten große Initiativen, um konzeptionell Entitäten und Daten zu vereinheitlichen. Wenn sie sich die Player dazu anschauen ist es nicht verwunderlich, dass gerade die Softwaremonolithen hier eine letzte Zufluchtsstelle ihrer eigenen Bedeutung sehen. 

Bleibt noch zu bewerten warum die großen Hersteller mit ihren Suiten selbst in die Cloud gehen? Ein „Lift-and-Shift“ ändert nichts an veralteten Architekturen. Stellt sich die Frage, wer diesen Herstellern einen wirklichen Umstieg ihrer nicht cloudoptimierten Software eigentlich bezahlt und wie lange das dauern wird?

Kaufen sie keine Software mehr, entscheiden Sie mutig den Einsatz von Services und treten Sie in ein neues Zeitalter ein.

Es sind ihre Entscheidungen.

Sind Sie heute noch von einem Monolithen abhängig?

Planen Sie womöglich jetzt noch einen Umstieg darauf? 

Wann fangen Sie an, ihre eigenen Geschäftsprozesse flexibel selbst zu verant-worten? 

Konzentrieren Sie sich auf ihre Wettbewerbsfaktoren, optimieren Sie ihre Abläufe und setzen Sie auf Flexibilität und beginnen an der Kundenschnittstelle.

Warum freuen sie sich jeden Tag über ihr Smartphone und was es Ihnen alles so abnimmt? Sicher nicht, weil ein Monolithenhersteller ein System geschrieben hat, das alle Funktionalitäten beinhaltet, die sie brauchen könnten. Nein. Sie selbst entscheiden, was sie nutzen wollen und die Apps kommen von verschiedensten Herstellern und sie arbeiten immer besser zusammen. 

Klingt gut? Ist auch so!  Die heutigen Cloudservices funktionieren genauso. Sie sind sicher, einsatzbereit und leicht kombinierbar. 

Wann sind sie dabei? 

Sprechen sie uns an, wir haben bereits über 4 Jahre produktive Erfahrungen mit individuellen Cloud-Services. Unsere Kunden sind sehr zufrieden. Und Sie können es auch werden! Durch unser agiles Vorgehen bekommen Sie neue Funktionalitäten schneller, individueller und preiswerter als ihre Konkurrenten.


Lassen Sie uns reden.

Ihr Kontakt bei LionGate: Frank Pensel, Gründer und Vorstand