Das Glossar für die Digitalisierung

Hier erklären wir die wichtigsten Begriffe der Digitalisierung und vor allem auch unsere spezifische Sicht. Mit keinem Anspruch auf Vollständigkeit. Aber mit dem Anspruch, dass unsere Sicht der Dinge wesentlich für den Erfolg der Digitalisierung ist.

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A

Agile Vorgehen kommen ursprünglich aus der Software Entwicklung sind aber jetzt unabdingbare und wesentliche organisatorische Konzepte und Prinzipien für erfolgreiche digitale Unternehmen.

So machen wir das:

Wir unterstützen Sie auf dem Weg hin zum digitalen agilen Enterprise durch Training und Coaching. Gemeinsam etablieren wir eine neue Kultur der cross-funktionalen Zusammenarbeit und der fortlaufenden Lieferung und Verbesserung ausgerichtet an den Bedürfnissen des Kunden. Wir unterstützen bei der Einführung skalierbarer agiler unternehmensweiter Vorgehensmodelle (mehr dazu lesen Sie hier ) und integrieren und betreiben für Sie die notwendigen Werkzeuge (z.B. Unterstützung von SAFe)

Mehr dazu erfahren Sie hier.

Application Programming Interfaces (APIs) sind Schnittstellen, die ein Softwaresystem bereitstellt, um dieses in andere Programme einzubinden. APIs sind die Grundlage um verschiedene Services zu einer Lösung zu integrieren. So sprechen wir auch von „API driven development“ oder „API driven architecture“

So sehen wir das:

Über APIs stellen wir sicher, dass die Zahnräder der einzelnen Services für die individuelle Custom Cloud Solution ineinandergreifen. So erschließen wir das volle Potenzial der Digitalisierung und es entstehen innovative, wartbare und skalierbare Lösungen. Wir nennen das Services over Platforms. Wir unterstützen Kunden bei der Entwicklung von APIs für Ihre Legacy-Anwendungen und beim schrittweisen Aufbrechen und Ablösen von Monolithen. Wir  setzen auf offene Standards (https://www.openapis.org/ ) und kennen und nutzen auch branchenspezifische API-Standards (wie z.B. tmforum Open API in der Telekommunikation)

B

Big Data ist die Disziplin aus großen und oftmals unstrukturierten Daten Informationen und Erkenntnisse zu gewinnen. In der Definition unterscheidet man die vier Dimensionen Volume, Velocity, Variety, und Veracity.

So machen wir das:

Wir analysieren große unstrukturierte Datenmengen und schaffen dadurch Erkenntnisgewinn. Dies ist wesentlicher Bestandteil des Customer Interaction Managements, um so die Kundeninteraktionen zu verstehen und fortlaufend zu verbessern und auch Kernelement von Process Mining. Unsere Data Science und Analytics Experten nutzen moderne Cloud Services für Analytics wie  Elasticsearch Services, AWS Quicksight und weitere.

Die Business Process Model and Notation (BPMN) 2.0 ist ein Industriestandard der Object Management Group (OMG) und dient der grafischen Darstellung und Modellierung von Geschäftsprozessen.

So sehen wir das:

Wir nutzen zur Modellierung der Prozesse BPMN 2.0. Hierzu nutzen wir den Camunda Modeler.

C

Der CLOUD Act (Clarifying Lawful Overseas Use of Data Act) ist die Grundlage für den Zugriff von US-Ermittlungsbehörden auf gespeicherte Daten im Rahmen der Strafverfolgung und unabhängig davon, wo die Daten gespeichert sind. Dem CLOUD Act untersteht jedes Unternehmen mit Hauptsitz oder Niederlassungen in den USA. Das gilt also sowohl für IT-Unternehmen wie Amazon Web Services (AWS), Microsoft und Google, als auch für jeden „Global Player“ aus Europa. Der CLOUD-Act besagt, dass den US-Behörden auch außerhalb der USA gespeicherte Daten zur Verfügung gestellt werden müssen, wenn ein US-Gericht einen entsprechenden Haftbefehl ausgestellt hat, der das rechtfertigt. Selbst dann hat das Unternehmen dagegen aber noch Rechtsmittel.

So machen wir das:

Beim Thema Datenschutz, EU-US Privacy-Shield, CLOUD Act und der Nutzung von Cloud Services herrscht eine große Unsicherheit und teilweise auch Fehlinterpretationen. Wir verweisen auf den Artikel mit weitergehenden Informationen:  EU-US Privacy-Shield, CLOUD Act, DSGVO und die Cloud. Alle unsere Cloud Lösungen werden in deutschen Rechenzentren betrieben und sind DSGVO-konform. Für IaaS nutzen wir primär die Cloud Services von AWS.

Unter Cloud Computing versteht man eine Reihe von netzwerkfähigen Diensten, die skalierbare, anpassbare, kostengünstige Services auf Anfrage (on demand) bereitstellen und nach Verbrauch abrechnen. Auf sie kann auf einfache und umfassende Weise zugegriffen werden. Grundelemente für Cloud Computing sind Compute (Bereitstellung Rechenkapazität), Storage (Bereitstellung Speicherkapazität) und Network (Bereitstellung Netzwerkkapazität) erweitert um Services für innovative Anwendungsfälle (Analytics, IoT, Machine Learning…)

So sehen wir das:

Cloud Computing ist der zentrale Enabler für eine erfolgreiche Digitalisierung. Moderne Hyperscaler stellen mächtige Cloudinfrastrukturen bereit, mit denen hoch effiziente Cloud Computing Lösungen erstellt und nachhaltig betrieben werden können. Wir sind die Experten für die Cloud und helfen Kunden bei der Definition und Umsetzung einer sinnvollen Cloud Strategie. Cloud Computing ist die Basis unser Custom Cloud Solutions.   Als AWS Partner setzen wir primär auf die Services von AWS.

Die Customer Journey beschreibt das Erleben des Kunden bei der Interaktion mit einem Unternehmen. Schritt für Schritt aus der Kundenperspektive. Über die Customer Journey bekommt das Unternehmen ein Verständnis was der Kunde macht, wahrnimmt und wie sich der Kunde fühlt. Die Customer Journey ist der Kernbestandteil für die konsequente Ausrichtung des Unternehmens an den Bedürfnissen des Kunden. (Erfahren sie mehr hier)

So machen wir das:

Gemeinsam mit unserem Partner Stimmt AG erheben, analysieren und optimieren für Sie das Customer Experience Management. Wir implementieren individuelle Lösungen für das beste digitale Kundenerlebnis über alle Kanäle.

D

Data Warehouse (wörtlich Datenlager) ist eine integrierte, strukturierte und historische Sammlung aller in einem Unternehmen vorhandenen Daten, die speziell für Analysen optimiert ist. Hier werden Daten aus unterschiedlichsten Quellen mit verschiedenen Strukturen zusammengeführt, wodurch eine globale Sicht auf Informationen erreicht wird.

E

​Elastizität ist der Grad, in dem ein System in der Lage ist, sich an Veränderungen der Arbeitsbelastung anzupassen, indem es Ressourcen auf eine autonome, automatisierte Weise bereitstellt und abbaut, so dass zu jedem Zeitpunkt die verfügbaren Ressourcen so gut wie möglich dem aktuellen Bedarf entsprechen.

So machen wir das:

Elastizität ist ein entscheidender Faktor bei der Nutzung des Cloud Computing. Durch Autoscaling stellen wir sicher, dass Custom Cloud Solutions geplante und ungeplante Lastspitzen abdecken und aber auch die Kosten immer im Rahmen bleiben.

F

Ein Managed Service Provider (MSP) stellt Dienste als Anwendung inklusive der benötigten Infrastruktur, Netzwerk und Sicherheit durch laufenden und regelmäßigen Support und aktive Verwaltung meist auf Cloud-Infrastrukturen bereit (Quelle: Gartner).

Beim Full-Managed-Service handelt es sich um inhaltlich zusammengehörige vollständig verwaltete IT-Dienste. Diese Services werden im Rahmen von Service-Level-Agreements (SLA) proaktiv überwacht und sicherheitstechnisch aktuell gehalten. Der Full-Managed-Serviceprovider verantwortet hierbei die vollständige Bereitstellung des Services auf Basis der vereinbarten SLAs.

So machen wir das:

Unter einem Full-Managed-Service verstehen wir die Bereitstellung einer fachlichen und technischen Funktionalität, der einen in sich zusammenhängenden Teil eines Wertschöpfungsanteils abdeckt. In Zeiten der Digitalisierung wird ein Full-Managed-Service in der Cloud realisiert, um alle Vorteile nutzen zu können. LionGate bietet diese Art der Umsetzung von der Konzeption bis zum Betrieb derartiger Lösungen vollständig an.

G

Als Geschäftsprozessmanagement (oder Prozessmanagement) bezeichnet man die Planung, Organisation, Steuerung und Kontrolle der Wertschöpfungskette eines Unternehmens im Hinblick auf die Unternehmensziele.

So machen wir das:

Sehr gute Erfahrungen machen wir mit dem agilen Geschäftsprozessmanagement.

I

​Bei Infrastructure as a Service (IaaS) handelt es sich um die Bereitstellung von Hardware (Server, Speicherplatz und Netzwerk) und die dazugehörige Software (Technologie zur Virtualisierung von Betriebssystemen, Dateisystem) mit einer verbrauchsorientierten Abrechnung der Nutzung.

So machen wir das:

Wir nutzen IaaS (Compute, Storage, Network) als Grundlage für unsere Custom Cloud Solutions und unterstützen Kunden bei diesem ersten Schritt in die Cloud. Das wesentliche Innovationspotenzial der Cloud ergibt sich aber nicht durch die Verlagerung von Rechenleistung von on-premise in die Cloud („lift and shift“), sondern durch die Neugestaltung und Neuentwicklung von Lösungen.

M

Microservices sind ein Architekturmuster der Informationstechnik, bei dem komplexe Anwendungssoftware aus unabhängigen Prozessen komponiert wird, die untereinander mit sprachunabhängigen Programmierschnittstellen kommunizieren. Die Dienste sind weitgehend entkoppelt und erledigen eine kleine Aufgabe. So ermöglichen sie einen modularen Aufbau von Anwendungssoftware.

So machen wir das:

Auch wir halten das Microservices für das derzeit beste Architekturmuster bei der Entwicklung komplexer Anwendungsarchitekturen. Es passt sehr gut zu modernen Methodiken der agilen Softwareentwicklung und ist für uns die logische Weiterentwicklung bisheriger Architekturmuster, wie etwa „SOA“. Dabei wehren wir uns gegen allzu akademische Definition oder gar ideologische anmutende Diskussionen darüber, wie Microservices genau definiert sind.

Die wichtigsten Kriterien sind für uns:

  • Unabhängigkeit: Jeder Microservice muss von einem einzelnen Team („Two-Pizza-Team“) unabhängig entwickelt werden können. Dabei soll für jeden Service diejenige Technologie (Programmiersprache, Datenbank, …) eingesetzt werden, mit denen sich die beabsichtigten Funktionen am effizientesten umsetzen lassen. Das darf sich explizit von Service zu Service unterscheiden, und wird vom Team unabhängig entschieden. Ein Microservice muss jederzeit unabhängig von anderen Services skaliert, verändert, ausgerollt oder gar ausgetauscht werden können.
  • Abgeschlossenheit: Jeder Service implementiert separat nutzbare Funktionen vollständig und ist mit anderen Services lose gekoppelt. Das bedeutet nicht, dass der Service vollkommen losgelöst von Umsystemen funktionieren muss, aber er muss fehlertolerant auf den Ausfall angrenzender Systeme reagieren.
  • Selbstdokumentation und Standardisierung: Alle Schnittstellen, die von einem Service angeboten werden müssen automatisch dokumentiert und versioniert sein. Dafür bietet sich REST und OpenAPI/Swagger als De-Facto-Standard an.

Besonders der Begriff „Micro“ in Microservices führt oft zu Diskussionen und dem Versuch, die Größe und – davon abgeleitet – interne Architektur von Microservices zentral vorzugeben. Genau das läuft aber der wichtigsten Idee von Microservices entgegen: Das Architekturmuster soll durch seine Flexibilität den maximalen Kundennutzen stiften, indem es auf neue Anforderungen schnell reagieren kann. Ob etwa Microservices ein eigenes GUI enthalten müssen oder dürfen ist dafür nicht wesentlich. Die passende Größe ergibt sich durch die Teamgröße weitgehend automatisch.

Mehr erfahren sie hier.

Ein MVP (Minimum Viable Product) ist eine erste minimal überlebensfähige Produktversion. Wichtig ist, dass man mit dieser Version bereits in Produktion (live vor Kunde) geht, um somit schnell erstes wichtiges Feedback für die weitere Umsetzung zu kriegen. Was sind die wichtigsten ein bis zwei Use Cases für den Anwender? Setzen Sie diese zuerst mit hoher Qualität um. Alles weitere ergibt sich dann.

So sehen wir das:

Wir verpflichten uns in unseren Projekten, dass der erste MVP immer spätestens nach drei Monaten steht. Das ist der erste wichtige Schritt für uns und unseren Kunden. Wir etablieren Lernzyklen (Build -> Measure -> Learn) basierend auf dem MVP und die Erkenntnisse fließen direkt in das Ranking des Backlogs für die weitere Umsetzung.

Mehr dazu erfahren Sie hier.

O

Das operative Prozessmanagement durchläuft in einem deutlich kürzeren Zeitrahmen (max. ein Jahr) einen kompletten Zyklus von der Analyse bis zur Optimierung. Es ist ein permanenter Kreislauf, der im operativen Geschäft angepasst wird. Operative Prozesse sind dynamisch. Zudem sind sie im kleinen Rahmen am Wirken, d.h. innerhalb eines Teams/ Abteilung werden Prozesse identifiziert, Kennzahlen festgelegt, überprüft und angepasst.

So machen wir das:

Operative Prozesse durchlaufen in einem deutlich kürzeren Zeitrahmen einen kompletten Zyklus. Sie sind dynamisch. Abhängig von der Ist-Situation bzw. der Aufgabenstellung  unterstützen wir die Teams/ Abteilungen, bei der Identifikation der Prozesse, der Festlegung der Kennzahlen und deren Überprüfung und Anpassung.

P

Business Process Automation (BPA), auch bekannt als Geschäfts-Prozess-Automatisierung (Workflow-Automatisierung) ist ein Teil der digitalen Transformation in Unternehmen, durch die technologiegestützte Automatisierung komplexer Geschäftsprozesse. BPA kann ein Unternehmen vereinfachen, die digitale Transformation zu erreichen, die Servicequalität erhöhen, Mitarbeiterbelastung senken, die Servicebereitstellung verbessern oder die Kosten eindämmen. Sie besteht aus der Integration von Anwendungen, der Umstrukturierung von Arbeitsressourcen und dem Einsatz von Software-Anwendungen im gesamten Unternehmen. Die Automatisierung von Cloud-Prozessen ist ein aufstrebender Bereich innerhalb der BPA und grenzt sich zur Legacy-Automation mittels RPA ab.

So machen wir das:

Wie LionGate das Thema Prozessautomatisierung sieht erfahren Sie hier. Mehr zum Thema Agiles Prozessmanagement erfahren Sie hier.

Eine Process Engine (Workflow Engine) ist eine zentrale Software-Komponente in der Automatisierung von Geschäftsprozessen.

So machen wir das:

In BPMN 2.0 erstellte Modelle fließen als Herzstück der Lösung zur Ablauf-Automatisierung digital in die Process Engine (Workflow-Engine) ein. Hier nutzen wir erfolgreich die BPMN Workflow-Engine der Firma Camunda. Die Workflow-Automation ist einfach und leichtgewichtig und ist auf Open-Source-Basis erstellt. Sie steuert die gesamten Abläufe der Customer Journey und eignet sich hervorragend für Service-Orchestrierung, Human-Workflow-Management, Event-Handling und viele weitere Anwendungsfälle. Komplexe Abläufe und Zusammenhänge werden so verständlich und standardisiert abgebildet.

Eine Prozessebene bestimmt, wie abstrakt oder detailliert die Abläufe dargestellt werden. Die verschiedenen Ebenen werden meist in einer Prozesspyramide hierarchisch dargestellt.

So machen wir das:

Die Strukturierung und Hierarchie der Prozessebenen bestimmen wir grundsätzlich individuell. Vorab finden Überlegungen statt wie und wozu man die verschiedenen Ansichten benötigt.

Process Mining ist die Nutzung („Mining“) von den Daten, die in einem Geschäftsprozess („Process“)  in IT-Systemen anfallen. Das Ziel ist dabei, die unstrukturierten Daten in Prozessmodelle zu überführen und zu visualisieren.

 

So machen wir das:

Bei gewöhnlichen Prozessmodellierungen wird vorrangig der SOLL Zustand erarbeitet – die tatsächliche IST-Prozesswirklichkeit bleibt darunter verborgen. Damit fehlen wichtige Informationen, beispielsweise bei Medienbrüchen, Schnittstellen oder manuellen Bearbeitungen. Process Mining bietet hier ein exzellentes Werkzeug, um Prozesse besser zu verstehen, Schwierigkeiten zu erkennen und an den richtigen Stellen anzusetzen, um Verbesserungen zu verwirklichen.

S

Software as a Service (SaaS) ist ein Softwarevertriebsmodell, bei dem Anwendungen von einem Anbieter oder Service Provider bereitgestellt und den Kunden über ein Netzwerk zur Verfügung gestellt werden und nutzungsbasiert (oft subscriptions) abgerechnet werden.

So machen wir das:

SaaS ist eine gute Möglichkeit eine standardisierte Software (i.d.R. ein Softwarepordukt) einer großen Nutzerzahl bereitzustellen und stellt damit eine gute Möglichkeit zur Digitalisierung dar. Individualisierung ist in dieser Variante immer nur soweit möglich, wie der jeweilige Produkthersteller des bereits in sein Produkt integrert hat.

Genauer handelt es sich hierbei um das Silodenken innerhalb einer Organisation. Silodenken entspricht der starren Fixierung auf die eigene Abteilung. Eine lösungsorientierte Zusammenarbeit über die Abteilungsgrenzen hinaus findet selten statt.

So sehen wir das:

Die LionGate bricht diese abteilungsorientieren und funktionalen Silos auf, sodass Ihr Unternehmen gemeinsam in cross-funktionalen Teams agil und produktiv auf ein Ziel hinarbeitet. Lesen sie hierzu mehr in unserer LionGate Stories.

T

Bei einem Teilprozess handelt es sich um eine Kette von Prozessbausteinen, welche die Erfüllung einer Teilaufgabe innerhalb eines Gesamtprozesses beschreibt. Die Teilprozesse liefern den inhaltlichen Rahmen, in dem die eigentlichen Modellierungsaktivitäten stattfinden. Teilprozesse dienen zur inneren Strukturierung und Untergliederung von Prozessen.

U

Als User Interface (UI) ist die grafische Oberfläche einer Anwendung gemeint, auch Graphical User Interface bzw. GUI. Die Funktionen und Ergebnisse eines Programms werden grafisch dargestellt, sodass Benutzer möglichst einfach damit arbeiten können.

So machen wir das:

Als User Interface oder auch Benutzerschnittstelle bezeichnet man die Oberfläche, auf der die Interaktion zwischen Mensch und Maschine stattfindet. Ziel ist es, die Benutzerschnittstelle für den Anwender einfach, nutzbar und sinnvoll zu gestalten, damit dieser leichter Entscheidungen ausführen kann. Vereinfacht gesagt beschäftigt sich UI-Design mit der visuellen Darstellung: dem Layout, den Farben, Buttons, Bildern, Illustrationen, etc. Es ist der Teil einer Anwendung, die der Nutzer tatsächlich sieht und mit der er interagiert. Für Kunden ist das UI das wichtigste Vertrauen schaffende Element.

Die User-Experience oder UX befasst sich mit der Analyse, Kreation und Optimierung der Nutzererfahrung. UX ist ein sehr komplexes Thema, denn sie beinhaltet die komplette Erfahrung (z. B. Gedanken, Emotionen und Bedürfnisse) eines Anwenders bei der Interaktion mit einem digitalen Produkt.

So machen wir das:

Der Begriff User Experience umfasst alle Aspekte der Interaktion eines Anwenders mit einem Produkt. UX beschreibt sämtliche Erwartungen, Wahrnehmungen und Reaktionen, die vor, während und nach der Nutzung auftreten. Es geht darum, wie Anwendungen strukturiert und organisiert sind, wie Nutzer in der Lösung navigieren – sprich: um den Prozess, der die Anwender durch die Anwendung führt. An erster Stelle steht die Zufriedenheit mit der Bedienung des Anwenders. Die Joy of Use ein weiterer, wichtiger Anhaltspunkt für eine positive Erfahrung des Anwenders. Sie entsteht, wenn der Anwender seine Nutzungsziele einfach und angenehm erreichen kann. UX befasst sich damit, wie Anwender mit einer Anwendung umgehen. Das Ziel von UX-Design ist es, die Erfahrung des Nutzers zu verbessern.